Allgemeine Hinweise für Ihre Behandlung

Bitte bringen Sie zu jeder Behandlung ein großes Badetuch mit.
Wir bitten Sie außerdem, pünktlich zu Ihrem Termin zu erscheinen, damit wir einen harmonischen und reibungslosen Ablauf gewährleisten können.
Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte mindestens 24 Stunden vorher ab. So ermöglichen Sie uns, den Termin an andere Patientinnen und Patienten weiterzugeben.

Unsere Praxis ist für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen zugelassen.
Viele präventive Maßnahmen können Sie bei uns auch ohne ärztliches Rezept in Anspruch nehmen.
Nach Abschluss einer verordneten Therapie haben Sie die Möglichkeit, unsere Leistungen – wie z. B. Manuelle Therapie – als Selbstzahler weiterzuführen.

Wir verstehen uns gemeinsam mit Ihnen als Team für Ihre Gesundheit. Ihr Feedback und Ihre Anregungen sind uns jederzeit willkommen und helfen uns, unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.

Therapieangebote

Die Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Behandlungsmethode zur gezielten Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und des gesamten Bewegungsapparates. Auf Grundlage eines individuellen Befundes werden aktive und passive Techniken eingesetzt, um Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die natürliche Funktion des Körpers wiederherzustellen.

Dabei kommen verschiedene manualtherapeutische Konzepte und spezifische Mobilisationstechniken zum Einsatz, die präzise auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden.

Die Durchführung der Manuellen Therapie erfordert eine umfangreiche, zertifizierte Weiterbildung, die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zu dieser hochwirksamen Form der Behandlung qualifiziert.

Die Krankengymnastik umfasst aktive und passive Bewegungsübungen, die darauf abzielen, die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates wiederherzustellen, zu verbessern oder langfristig zu erhalten.

Auf Grundlage eines individuellen Befundes entwickelt die Therapeutin gemeinsam mit dem Patienten einen maßgeschneiderten Übungsplan, der auch zu Hause fortgeführt werden sollte. Durch diese kontinuierliche Mitarbeit können Therapieerfolge stabilisiert und Beschwerden nachhaltig reduziert oder vorgebeugt werden.

Die Durchführung der Krankengymnastik gehört zum geschützten Aufgabenbereich ausgebildeter Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und erfordert fundiertes Fachwissen über Anatomie, Bewegungsabläufe und therapeutische Techniken.

Die Klassische Massage dient der gezielten Behandlung verspannter oder verhärteter Muskelpartien. Durch verschiedene Grifftechniken werden Muskelverspannungen gelockert, schmerzhafte Triggerpunkte reduziert und die lokale Durchblutung sowie der Stoffwechsel angeregt.

Neben der Schmerzlinderung wirkt die Massage ganzheitlich: Sie kann sich positiv auf Kreislauf, Blutdruck, Atmung und nicht zuletzt auf das seelische Wohlbefinden auswirken.

Die Klassische Massage ist damit eine wirkungsvolle Methode, um körperliche Beschwerden zu reduzieren und gleichzeitig Entspannung und Regeneration zu fördern.

Die Kiefergelenkstherapie kommt bei Funktionsstörungen des Kiefergelenks zum Einsatz, die unter dem Begriff CMD – cranio‑mandibuläre Dysfunktion zusammengefasst werden. Das Kiefergelenk steht in enger funktioneller Verbindung zur oberen Halswirbelsäule, sodass Störungen in diesem Bereich – etwa durch Fehlhaltungen im Büroalltag – Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben können.

Typische Symptome einer CMD können sein:
- Kopfschmerzen
- Zähneknirschen oder Pressen
- Kieferknacken
- Nacken‑ und Schulterverspannungen
- Tinnitus
- Schwindel
- Müdigkeit oder Erschöpfung

In der Therapie werden gezielte manualtherapeutische Techniken eingesetzt, um die Biomechanik des Kiefergelenks zu verbessern, muskuläre Spannungen zu lösen und das Zusammenspiel zwischen Kiefer, Kopf und Halswirbelsäule zu harmonisieren.
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden ist uns dabei besonders wichtig, um eine ganzheitliche und nachhaltige Behandlung zu gewährleisten.

Die Beckenbodenbehandlung richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Funktionsstörungen der Beckenbodenmuskulatur. Diese können sich in Form von Inkontinenz, Druck‑ oder Schmerzempfindungen, Haltungsproblemen, Rückenschmerzen oder einem allgemeinen Gefühl der Instabilität im Beckenbereich äußern.

Durch gezielte manuelle Techniken, Wahrnehmungsschulung und individuell abgestimmte Übungen wird die Kraft, Koordination und Entspannungsfähigkeit des Beckenbodens verbessert. Ein zentraler Bestandteil der Therapie ist das Erlernen eines bewussten Umgangs mit der Beckenbodenmuskulatur im Alltag, um langfristige Stabilität und Beschwerdefreiheit zu fördern.

Die Behandlung eignet sich unter anderem bei:
- Beckenboden‑Schwäche
- Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
- Inkontinenz (Belastungs‑ oder Dranginkontinenz)
- Schmerzen im Becken‑, Hüft‑ oder unteren Rückenbereich
- Senkungsbeschwerden
- Funktionsstörungen im Zusammenhang mit der Körperhaltung

Die Therapie wird ausschließlich von speziell geschulten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten durchgeführt und orientiert sich an Ihrem individuellen Befund und Ihren persönlichen Zielen.

Die Anwendung von verschiedenen elektrischen Strömen ist eine Therapie ergänzende Maßnahme. Der Heilungsprozess wird unterstützt, die Durchblutung gefördert, Muskelverspannungen und Schmerzen reduziert. Die Art des Stromes sowie Dauer und Intensität werden je nach Beschwerdebild angepasst.

Bei der Ultraschalltherapie werden durch Schallwellen kleinste Schwingungen im Gewebe erzeugt, die eine Mikromassage und lokale Temperaturerhöhung bewirken. Die Durchblutung des Gewebes wird verbessert, Schwellungen können reduziert und letztendlich Schmerzen gelindert werden.

Bei der Wärmetherapie werden Wärmepackungen, Naturfango oder Heißluftstrahler eingesetzt. Durch die Wärme wird die lokale Durchblutung der Muskulatur und die Stoffwechselaktivität erhöht. Schmerzen können dadurch verringert werden und die Muskulatur wird gleichzeitig entspannt. Die Wärmetherapie kann vorbereitend vor einer Therapiemaßnahme oder als Entspannung danach durchgeführt werden.

Die Kältetherapie ist eine therapiebegleitende Maßnahme und wird besonders nach Operationen oder bei akuten Reizzuständen und Entzündungen in Form von Eispacks angewendet. Die dabei eintretende Entzündungshemmung wirkt schmerzlindernd und reduziert die Schwellung.